Wir werden oft gefragt: “Sind Kakerlaken wirklich so schlimm?” Die klare Antwort ist: Ja, und zwar aus mehreren Gründen. Kakerlaken, auch Schaben genannt, sind nicht nur ekelerregend, sondern können ernsthafte Gefahren für die Gesundheit und den Ruf eines Unternehmens darstellen. Egal, ob Sie Privatperson, Gastronom oder Unternehmer sind – Schaben sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Kakerlaken schleichen sich meist nachts aus ihren Verstecken, laufen über Müll, Abwasserrohre, Lebensmittel und Flächen in der Küche – und tragen dabei zahlreiche Krankheitserreger mit sich. Dazu gehören unter anderem:
Diese Keime können über Kot, Speichel oder einfach durch das Herumlaufen auf Arbeitsflächen schließlich auf Lebensmittel übertragen werden. Die Folge für Menschen können Durchfall, Lebensmittelvergiftungen oder Magen-Darm-Infekte sein. Dabei spielt es nur eine geringe Rolle, ob Sie eine starke oder eher schwache Immunabwehr haben.
Was viele Menschen nicht wissen: Kakerlaken produzieren auch Allergene, die bei empfindlichen Personen Hautausschläge, Atembeschwerden oder Asthma auslösen können. Der feine Staub aus Kot, Häutungsresten und abgestorbenen Tieren gelangt in die Luft – und wird unbemerkt eingeatmet. Gerade bei Kindern oder älteren Menschen kann das langfristige gesundheitliche Folgen haben.
In Restaurants, Imbissen oder lebensmittelverarbeitenden Betrieben ist ein Kakerlakenbefall nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sondern kann schnell zu einer Schließung durch das Gesundheitsamt führen. Die Tiere gelten als eindeutiger Beweis für mangelnde Hygiene – und das zurecht.
Für Hotels oder Pflegeeinrichtungen bedeutet ein Kakerlakenproblem nicht nur ein hygienisches Fiasko, sondern auch einen Image- und Vertrauensverlust, der sich geschäftlich stark auswirken kann.
Ein weiterer Punkt, der sie gefährlich macht: Kakerlaken vermehren sich rasend schnell. Eine einzige befruchtete Schabe kann innerhalb weniger Monate hunderte Nachkommen. Aus wenigen Dutzend werden so schnell mehrere hundert oder sogar tausend. Zudem verstecken sie sich in winzigen Ritzen, kommen mit wenig Nahrung aus und sind gegen viele herkömmliche Mittel resistent. Sichten Sie nur eine einzelne Kakerlake, kann das schon ein Hinweis auf hunderte weitere dieser Insekten sein. Gerade Laien unterschätzen oft die Tragweite eines Befalls – bis es zu spät ist.
Professionelle Schädlingsbekämpfer gehen systematisch und gezielt gegen Kakerlaken vor. Ihr Vorgehen unterscheidet sich deutlich von Hausmitteln und ist darauf ausgelegt, auch große oder verborgene Populationen nachhaltig zu bekämpfen. Hier sind die typischen Schritte:
1. Genaue Inspektion und Analyse
2. Auswahl geeigneter und effektiver Bekämpfungsmethoden
a) Fraßgel (Hauptmethode)
b) Insektizide (Sprays oder Stäube)
c) Heißdampf oder Hitzeverfahren
d) Vernebelung / Begasung (bei sehr starkem Befall)
3. Nachkontrolle und Prävention
Lebensmittelverarbeitende Betriebe sollten schon bei der Sichtung einer Kakerlake sofort handeln und einen Schädlingsbekämpfer kontaktieren.
Handeln Sie auch als Privatperson sofort, wenn Sie sogar tagsüber Kakerlaken sehen. Denn die Sichtung der lichtscheuen Tiere bei Tag kann auf einen größeren Befall hindeuten. Holen Sie Profis auch dann, wenn Hausmittel nicht mehr helfen.
Auch wenn Kakerlaken keine todbringenden Insekten sind, sollten Sie sowohl als Privatperson und noch dringender als Unternehmen handeln, wenn Sie Kakerlaken in Ihren Räumlichkeiten entdecken. Am besten greifen Sie gleich auf Profis zurück, um die Kakerlaken zu bekämpfen. Sie sorgen effektiv und gewissenhaft dafür, dass Sie diese Tierchen schnell wieder los sind.

Ausbildung Gebäudereiniger & Schädlingsbekämpfer
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