aubenkot – auch als Tauben-Guano bekannt – sieht nicht nur unschön aus, sondern birgt erhebliche Risiken für die Bausubstanz und vor allem für die Gesundheit. Deshalb ist es wichtig, dass die Exkremente dieser vor allem in Städten weit verbreiteten Vögel professionell und zügig entfernt werden. Wir zeigen Ihnen, wie Profis vorgehen.
Tauben sind oft Träger verschiedener Krankheitserreger und Parasiten. Der getrocknete Kot kann beim Aufwirbeln winzige Partikel freisetzen, die eingeatmet werden und zu gesundheitlichen Problemen führen können. Doch neben den gesundheitlichen Risiken besteht bei längerer Einwirkung des Kots auf Hauswände oder -Dächer langfristig die Gefahr von Beschädigungen der Bausubstanz.
1. Gesundheitsrisiken:
Taubenkot ist ein idealer Nährboden für diverse Keime, wie zum Beispiel Chlamydien (Erreger der Ornithose) oder Pilze wie Cryptococcus neoformans und Histoplasma capsulatum, die beim Menschen Atemwegserkrankungen auslösen können. Auch Parasiten wie Taubenzecken können sich im Umfeld der Nistplätze befinden und auf den Menschen übergehen.
2. Schäden an der Bausubstanz:
Die aggressive, säurehaltige Zusammensetzung des Kots greift auf Dauer Stein, Metall, Holz, Putz und sogar Anstriche an, was zu kostspieligen Sanierungen führen kann. Große Mengen Kot können zudem Dachrinnen und Abläufe blockieren, was wiederum Feuchtigkeitsschäden am Gebäude verursacht.
Die Entfernung von Taubenkot ist keine einfache Putzaufgabe. Sie erfordert spezielles Wissen, die richtige Ausrüstung und die Einhaltung strenger Hygienevorschriften, um alle Risiken zu minimieren. Der entscheidende Unterschied zwischen professioneller und laienhafter Entfernung liegt in der Sicherheit und den nachhaltigen Effekten.
Profis verwenden u.a. zertifizierte Schutzausrüstung wie Atemmasken, Schutzanzüge und Handschuhe, um sich effektiv vor Infektionen und der Kontamination mit Krankheitserregern zu schützen. Bei Laien hingegen besteht durch fehlende oder unzureichende Schutzkleidung ein hohes Infektionsrisiko.
Bei der Reinigung wenden professionelle Gebäudereiniger oder Schädlingsbekämpfer spezielle, desinfizierende Reinigungsmittel und Techniken an, um den Kot und alle Keime vollständig zu entfernen, während Laien oft nur oberflächlich reinigen und Keime sowie Sporen zurückbleiben.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Entsorgung der Kotrückstände: Ein Fachbetrieb sorgt für die fachgerechte Entsorgung des kontaminierten Materials gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Eine nicht fachgerechte Entsorgung durch Laien kann Umwelt- und Gesundheitsprobleme verursachen und ist gegebenenfalls illegal.
Was noch für Profis spricht: Die professionelle Reinigung ist in der Regel mit Desinfektion und Taubenabwehrmaßnahmen (Netze, Spikes) gekoppelt, um eine erneute Verschmutzung zu verhindern.
Profis gehen systematisch, sicher und in mehreren genau definierten Schritten vor, um eine vollständige Wiederherstellung der Gebäudeoberflächen bzw. -außenflächen zu gewährleisten:
1. Gefahrenanalyse und Sicherheitszone einrichten:
Vor Beginn der Arbeiten führen Profis eine genaue Analyse der Kontamination und der potenziellen Risiken durch. Der Arbeitsbereich wird gemäß den Arbeitsschutzrichtlinien abgesperrt und gesichert, um Dritte zu schützen. Die Mitarbeitenden tragen die vorgeschriebene, zertifizierte persönliche Schutzausrüstung (PSA), insbesondere FFP3-Atemschutzmasken und Einwegschutzanzüge, um eine Kreuzkontamination zu verhindern.
2. Koteinweichung und Grobentfernung:
Um die Verbreitung von gesundheitsschädlichen Kotpartikeln und Sporen über die Luft zu vermeiden, wird der getrocknete Kot zunächst vorsichtig angefeuchtet (aber nicht durchnässt). Anschließend erfolgt die Grobentfernung des Materials mit geeigneten Werkzeugen. Je nach Untergrund werden spezielle Kunststoffschaber und Spachtel auf glatten Flächen oder Bürsten mit mittlerer Härte bei raueren Strukturen verwendet, um die Bausubstanz nicht zu beschädigen. Das gesamte abgetragene Material wird sofort mittels eines Industriesaugers mit HEPA-Filterung aufgenommen, um die staubfreie und sichere Entfernung der Hauptmasse zu garantieren.
3. Flächendesinfektion:
Bevor die eigentliche Reinigung beginnt, behandeln Experten die kontaminierten Flächen mit einem speziellen, VAH-gelisteten oder bauaufsichtlich zugelassenen Desinfektionsmittel. Dieses Mittel muss eine viruzide, bakterizide und fungizide Wirkung aufweisen, um alle gefährlichen Mikroorganismen, insbesondere Pilze, sicher abzutöten. Die vorgeschriebene Einwirkzeit wird dabei strikt eingehalten.
4. Feinreinigung und Neutralisation:
Nach der Desinfektion erfolgt die gründliche Feinreinigung zur Beseitigung der sichtbaren Rückstände und der Säuren des Kots. Je nach Untergrund nutzt der Fachbetrieb geeignete Methoden, wie zum Beispiel die Nassreinigung unter geringem Druck. Wichtig ist hierbei die Neutralisation der Säuren, um die Bausubstanz nachhaltig zu schützen und Verfärbungen zu beseitigen.
5. Fachgerechte Entsorgung:
Das gesamte gesammelte, kontaminierte Material, der Kot als auch die verbrauchte PSA und die Reinigungstücher werden sicher in speziellen, reißfesten Säcken verpackt und als biologisch gefährlicher Abfall deklariert. Die Experten kümmern sich um die vorschriftsmäßige und lückenlose Dokumentation und die Übergabe an ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen.
Kritische Punkte bei der Taubenkotentfernung sind Desinfektion und Sicherheit. Als Laie haben Sie weder Zugang zu hochwirksamen, aber sicheren Desinfektionsmitteln, noch sind sie geschult in der Nutzung von PSA. Die unsachgemäße Reinigung kann das Problem außerdem durch Keimverschleppung noch verschlimmern.
Vertrauen Sie bei der Taubenkotentfernung auf die Expertise und Sicherheit eines Fachbetriebs. Sie schützen damit nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch den Wert und die Bausubstanz Ihres Gebäudes.
Möchten Sie eine kostenlose Erstinspektion der betroffenen Flächen an Ihrem Gebäude vereinbaren und sich über wirkungsvollen Taubenabwehrsysteme informieren? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: +49 (0) 461 – 480 658 46

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