“My home is my castle“ ist ein bekanntes Sprichwort. Doch was, wenn Ihre Burg von Ungeziefer eingenommen wird? Oft sind Scham und der hektische Griff zu Hausmitteln oder Sprays aus dem Baumarkt die direkte Konsequenz. Doch Profis wissen, dass Schädlingsbefall meist nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun hat. Schädlinge sind Überlebenskünstler. Sie reisen im Urlaubskoffer mit, kommen durch offene Terrassentüren oder wandern durch Versorgungsschächte ein. Häufig helfen einfache Maßnahmen, doch nicht jeden ungebetenen Gast vertreiben Sie mit Backpulver oder Lavendel. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die 5 häufigsten Schädlinge im Haushalt wieder loswerden.
Sie sind die unangefochtenen Spitzenreiter der Hartnäckigkeit. Bettwanzen sind winzig, nachtaktiv und verstecken sich in den kleinsten Ritzen, z.B. hinter Fußleisten, in Steckdosen oder im Lattenrost.
Das Problem: Ein Weibchen legt hunderte Eier. Chemikalien aus dem Baumarkt erreichen die versteckten Nester nicht und führen oft sogar zu Resistenzen.
Was nicht funktioniert: „Ich wasche einfach alles heiß.” Das hilft bei der Bettwäsche, aber nicht gegen die Tiere, die im Bettgestell wohnen. Ihre Bettwäsche ist dann zwar wanzenfrei, doch die Tierchen kommen wieder.
Das macht der Profi: Um Bettwanzen loszuwerden, hilft oft nur ein kombiniertes Verfahren (z.B. Wärmeentwesung oder spezielle Insektizide), das alle Entwicklungsstadien abtötet. Ohne professionelle Hilfe ist der Kampf gegen Bettwanzen kaum zu gewinnen.
Wenn Sie tagsüber eine Schabe sehen, ist das meist nur die Spitze des Eisbergs. Schaben vermehren sich rasant und übertragen Erreger wie Salmonellen.
Das Problem: Schaben sind sehr widerstandsfähig. Selbst schnelles Handeln kann zum Problem werden. Zerdrücken Sie z.B. ein Weibchen mit dem Schuh, können die Eier an der Schuhsohle weiterverteilt werden. Anstatt die Schaben zu bekämpfen, helfen Sie so bei deren Verbreitung.
Was nicht funktioniert: „Klebefallen.” Diese Fallen nutzen Profis vor allem für das Schädlingsmonitoring, um so zu sehen, wie stark der Befall ist. Klebefallen reichen niemals aus, um eine Schaben-Population zu beseitigen.
Das macht der Profi: Wir nutzen spezielle Fraßgele, die von den Tieren ins Nest getragen werden. Durch den sogenannten „Domino-Effekt“ werden nicht nur die Kakerlaken selbst bekämpft, sondern auch die Eier abgetötet.
Ratten sind äußerst schlau. Sie meiden neue Gegenstände, was herkömmliche Fallen oft nutzlos macht. Zudem können sie sich sogar durch Beton beißen und Abwasserrohre hochklettern.
Das Problem: Neben Krankheiten verursachen Ratten massive Schäden an der Bausubstanz oder der Elektrik.
Was nicht funktioniert: „Giftweizen aus dem Internet.” Achtung. Falsch angewendet, gefährden Sie mit Mitteln aus dem Internet Haustiere oder sogar Ihre Kinder. Zudem sind viele Ratten gegen freiverkäufliche Mittel mittlerweile immun.
Das macht der Profi: Wir analysieren die Laufwege, verschließen Zugänge (bauliche Prävention) und setzen gesicherte Köderboxen mit Profi-Wirkstoffen ein, um die Ratten zu bekämpfen.
Nicht jede Ameise ist harmlos. Die winzigen, bernsteinfarbenen Pharaoameisen nisten gerne in beheizten Gebäuden, oft in Wänden oder hinter Fliesen.
Das Problem: Sie lieben proteinhaltige und süße Nahrung und befallen Lebensmittelvorräte.
Was nicht funktioniert: „Backpulver oder Sprays.” Ein fataler Fehler! Fühlen sich Pharaoameisen bedroht, spaltet sich die Kolonie (Zweigbildung). Aus einem Nest werden zwei, und der Befall breitet sich im ganzen Haus aus.
Das macht der Profi: Um die Ameisen im Haus zu bekämpfen, legen professionelle Schädlingsbekämpfer z.B. spezielle Fraßköder aus, die die Königin sterilisieren oder töten, ohne Alarm in der Kolonie auszulösen.
Ein Wespennest am Haus oder im Rollladenkasten kann den Sommer zur Qual machen, besonders für Allergiker.
Das Problem: Wespen verteidigen ihren Bau oftmals aggressiv. Eigenmächtige Versuche, das Nest zu entfernen, enden nicht selten im Krankenhaus.
Was nicht hilft: „Ausräuchern oder Bauschaum.” Bauschaum hält Wespen nicht auf, denn sie fressen sich durch und kommen dann oft sogar noch in den Wohnraum, da der Ausgang versperrt ist. Zudem steht die Wespe unter Naturschutz und deshalb kann eine unsachgemäße Tötung teuer werden.
Das macht der Profi: Wir bestimmen die Wespenart. Oft können wir die Nester umsiedeln. Wenn eine Wespenentfernung nötig ist, geschieht dies mit Schutzkleidung und Mitteln, die sekundenschnell und sicher wirken.
Fazit: Experimente kosten Zeit, Geld und Nerven
Der Impuls, das Problem selbst lösen zu wollen, ist verständlich. Aber in den meisten Fällen führt der Einsatz von vermeintlich bewährten Hausmitteln zur Schädlingsbekämpfung zu einer Verschlimmerung der Lage.
Professionelle Schädlingsbekämpfung bedeutet nicht, dass jemand mit der „Chemiekeule” durch Ihr Wohnzimmer läuft. Moderne Methoden sind gezielt, diskret und sicher für Mensch und Haustier.
Haben Sie einen der oben genannten ungebetenen Gäste entdeckt? Warten Sie nicht, bis sie sich vermehren.
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Das Team von Claritas Nord berät Sie unverbindlich: Wir sagen Ihnen, ob ein Hausmittel noch reicht oder ob wir eingreifen müssen, damit Sie Ihre Schädlinge so schnell wie möglich wieder loswerden.
In besonders dringenden Fällen, die unter keinen Umständen bis zum nächsten Tag warten können, erreichen Sie uns auch außerhalb der Öffnungszeiten über unseren 24-Stunden-Notfall-Service:
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