Bettwanzen sind für viele Menschen ein Albtraum. Denn diese kleinen Blutsauger sorgen nicht nur für lästige Bisse, sondern sind sehr hartnäckig. Wir zeigen Ihnen, warum es wichtig ist, die Krabbeltiere zu bekämpfen, und räumen mit einigen Mythen rund um diese speziellen Wanzen auf. Außerdem erfahren Sie, warum Sie sich bei einem Bettwanzen-Befall am besten immer an einen Profi wenden sollten.
Bettwanzen sind nicht wirklich gefährlich. Zumindest wurde bis jetzt noch nicht wissenschaftlich festgestellt, dass sie wie z.B. Zecken oder Mücken Krankheiten übertragen können. Dennoch sollten Bettwanzen bekämpft werden, vor allem, weil sie erhebliche negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Betroffenen haben.
Zunächst ist hier die psychische Belastung: Allein der Gedanke an die Blutsauger im eigenen Bett führt bei manchen Menschen zu starkem Stress, Schlafstörungen oder sogar Angstzuständen. Sie fühlen sich eklig und gleichzeitig hilflos. Für die Betroffenen ist die Lebensqualität im eigenen Zuhause gleich null.
Körperlich können Bettwanzen ebenfalls zur Belastung werden, da die Bisse der Wanzen vielfach stark juckende Quaddeln, Rötungen und Schwellungen hervorrufen. Ständiges Kratzen kann zusätzlich zu Hautirritationen, Entzündungen oder im schlimmsten Fall zu sekundären bakteriellen Infektionen führen.
Bettwanzen sollten Sie also unbedingt bekämpfen, denn sie können Ihre Lebensqualität massiv einschränken. Sie fühlen sich dann im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr wohl in Ihrer Haut.
Noch ein Grund für die Bekämpfung von Bettwanzen: Reagieren Sie nicht, können sich Bettwanzen schnell vermehren und sich auf weitere Räume ausweiten. Ihr Zuhause stellt dann auch für Freunde und alle Besucher eine „Gefahr“ dar, weil sie die Wanzen dann mit nach Hause nehmen könnten. Aus Ihrem persönlichen Problem wird so schnell ein Problem für viele. Und Sie tragen die Verantwortung.
Viele Betroffene denken, dass mangelnde Hygiene zum Befall mit Bettwanzen geführt hat. Doch das stimmt nicht. Es ist vielmehr ein weit verbreiteter Mythos, denn Bettwanzen sind keine Indikatoren für Schmutz. Sie werden durch menschliches Blut angezogen, unabhängig davon, wie sauber eine Wohnung ist. Sie werden meist aus Hotels, öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch gebrauchte Möbel eingeschleppt. Jede Wohnung, egal wie makellos, kann von Bettwanzen befallen werden.
Die Chancen, Bettwanzen als Laie vollständig und nachhaltig zu bekämpfen, sind sehr gering. Warum der eigene Kampf mit den Krabbeltieren in der Regel scheitert:
Als Mieter tragen Sie eine Mitteilungspflicht gegenüber Ihrem Vermieter. Sie müssen den Befall Ihrem Vermieter unverzüglich melden. Bettwanzen gelten in der Regel als Sachmangel, der die Gebrauchstauglichkeit der Wohnung erheblich beeinträchtigt. Der Vermieter ist dann in der Pflicht, diesen Mangel zu beseitigen. Allerdings sollten Sie als Mieter am besten kooperativ vorgehen, da in der Praxis meist nicht genau nachzuweisen ist, wer für den Befall verantwortlich ist. Bieten Sie am besten an, sich an den Kosten für die Schädlingsbekämpfung zu beteiligen.
Bettwanzen endgültig loszuwerden, ist komplex und anspruchsvoll, weil die Tiere sehr hartnäckig sein können. Bevor Sie also für längere Zeit auf Ihre Lebensqualität verzichten und selbst zum Verbreiter von Bettwanzen werden, sollten Sie einen Schädlingsbekämpfer beauftragen, der das Problem zuverlässig und effektiv löst. Grundsätzlich gilt: Je früher Sie Bettwanzen bekämpfen lassen, desto schneller lässt sich der Befall beseitigen.
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Bettwanzen bekämpfen – das können Sie tun
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